EFRE Bayern – Überbetriebliche Bildungszentren zur Fachkräftesicherung von KMU
Förderung von Bau, Modernisierung und Ausstattung überbetrieblicher Bildungszentren in Bayern zur Verbesserung der Aus- und Weiterbildung und zur langfristigen Fachkräftesicherung in kleinen und mittleren Unternehmen.
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Förderkriterien
Förderziel
Gefördert werden Bau, Modernisierung und Ausstattung von überbetrieblichen Berufsbildungs- und Technologiezentren (z. B. Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Innungen), um die Aus- und Weiterbildung auf ein modernes, technologisch und pädagogisch zeitgemäßes Niveau zu heben und so die Fachkräfte von morgen zu sichern.
Förderfähige Ausgaben
- Baukosten
- Modernisierungskosten
- Ausstattungskosten
Antragsberechtigt
- Öffentliche Einrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Sitz und Wirkungskreis in Bayern
- Juristische Person des öffentlichen oder privaten Rechts
- Träger einer überbetrieblichen Berufsbildungseinrichtung
Bewertungskriterien
- Bedarf und Relevanz des Vorhabens
- Wirtschaftliche Plausibilität
- Beschluss des EFRE-Begleitausschusses
Beschreibung
Das Förderprogramm EFRE Bayern – Überbetriebliche Bildungszentren zur Fachkräftesicherung von KMU unterstützt den Ausbau, die Modernisierung sowie die Ausstattung von überbetrieblichen Berufsbildungs- und Technologiezentren in Bayern. Öffentliche Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen, insbesondere Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern sowie Innungen und Fachverbände, können als Träger von überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen Zuschüsse beantragen. Ziel ist es, flächendeckend moderne Lernumgebungen bereitzustellen, die Auszubildende mit zukunftsweisenden Technologien und zeitgemäßen pädagogischen Konzepten vertraut machen. So werden praxisübergreifende Qualifikationen vermittelt, die über die Ausbildung im einzelnen Betrieb hinausgehen und langfristig die Innovations- und Wettbewerbskraft kleiner und mittlerer Unternehmen sichern.
Gefördert werden Baukosten, Modernisierungsausgaben sowie Ausstattungskosten für Werkstätten, Schulungsräume und technische Infrastruktur. Die Auswahl erfolgt in einem transparenten Begutachtungsverfahren: Bewertet werden der konkrete Bedarf und die Relevanz des Vorhabens für die Fachkräftesicherung in der Region sowie die wirtschaftliche Plausibilität. Ein positiver Beschluss des EFRE-Begleitausschusses ist Voraussetzung für die Zuwendung. Da eine kontinuierliche Förderung möglich ist, können Projekte fortlaufend eingereicht und geplant werden. Das Programm trägt damit entscheidend dazu bei, die Ausbildungslandschaft zu stärken und künftige Fachkräfte optimal auf die Anforderungen regionaler KMU vorzubereiten.
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