Fahrrad-Projekt (Stiftung Kinderglück)
Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien im Ruhrgebiet erhalten kostenfrei Fahrräder inkl. Schloss, Helm und Sicherheitsweste zur Förderung von Mobilität, Teilhabe und sicherer Verkehrserziehung. Anträge können von Jugendhilfeträgern, Sozialarbeiter*innen und Grundschulen jederzeit gestellt werden.
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Förderkriterien
Förderziel
Ziel des Projekts ist es, Kindern und Jugendlichen, insbesondere aus einkommensschwachen Familien im Ruhrgebiet, den Zugang zu Mobilität, Teilhabe und einer sicheren Verkehrserziehung zu ermöglichen. Durch die Bereitstellung fachgerecht aufgearbeiteter Fahrräder und Schutzausrüstung werden motorische Fähigkeiten, Bewegungsfreude und die Teilhabe am öffentlichen Leben gefördert.
Förderfähige Ausgaben
- Fahrräder
- Helme
- Schlösser
- Sicherheitswesten
- Sachkosten für Aufbereitung
Antragsberechtigt
- Gemeinnützige Organisationen
- Bildungseinrichtungen
- Öffentliche Einrichtungen
- Genossenschaften
- Stiftungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Sitz in Deutschland
- Freie, gemeinnützige Organisation
- Tätigkeit im Kinder- und Jugendbereich
- Antrag durch Jugendhilfeträger, Sozialarbeiter*innen, Kinder- und Jugendbetreuer*innen oder Grundschulen
Bewertungskriterien
- Bedarf in sozial benachteiligten Stadtteilen
- Qualität der Verkehrserziehungskonzeption
- Anzahl der zu unterstützenden Kinder
Beschreibung
Im Rahmen des Fahrrad-Projekts der Stiftung Kinderglück werden Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien im Ruhrgebiet mit fachgerecht aufgearbeiteten Fahrrädern samt Schloss, Helm und Sicherheitsweste ausgestattet. Ziel ist es, Freiheit und Mobilität zu fördern sowie motorische Fähigkeiten zu stärken. Durch eine begleitete Verkehrserziehung wird das sichere Verhalten im Straßenverkehr bereits im Kindesalter geschult, wodurch Chancengleichheit und Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht werden. Die 100%-Förderung umfasst sämtliche Sachkosten für Fahrräder, Schutzausrüstung und die Aufbereitung gespendeter Räder, wodurch ein direkter, nachhaltiger Nutzen für die Teilnehmenden entsteht. Bedarfskriterien wie der Wohnort in benachteiligten Stadtteilen und die pädagogische Qualität der Verkehrserziehungskonzeption fließen in die inhaltliche Bewertung ein.
Förderanträge können fortlaufend von Jugendhilfeträger:innen, Sozialarbeiter:innen, Kinder- und Jugendbetreuer:innen sowie Grundschulen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen gestellt werden. Voraussetzung ist die Gemeinnützigkeit der antragstellenden Organisation und eine Tätigkeit im Kinder- und Jugendbereich. Einfache Antragsunterlagen dienen der Prüfung von Rahmenbedingungen und Bedarfsnachweisen. Nach positiver Rückmeldung erfolgt die Terminvereinbarung an der Kinderglück-Fahrradstation in Dortmund, wo die jungen Radfahrenden aus verschiedenen Größen auswählen können. Auf diese Weise unterstützt die Stiftung nicht nur die materielle Ausstattung, sondern setzt Impulse für eine chancengerechte Verkehrsintegration, Gesundheitsförderung und soziale Teilhabe. Engagierte Einrichtungen erhalten so ein wirkungsvolles Instrument, um Mobilität, Bildung und Gesundheitsbewusstsein nachhaltig zu stärken.
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