Zuschuss

Fördertopf "Wasseroasen"

Gefördert werden Maßnahmen zum dauerhaften oder temporären Rückhalt von Wasser in der Landschaft (möglichst mit zeitweiligem Überstau). Auch Kleinstprojekte möglich; 100 % Finanzierung bei besonderer Begründung.

Umwelt-/Naturschutz

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist: Fortlaufend
Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Deutschland (bundesweit)
Förderquote: bis 100%

Förderziel

Die Stiftung fördert den Aufbau und die Ertüchtigung von Wasserrückhaltssystemen und natürlichen Wasserspeichern in der Landschaft, um Biodiversität zu stärken, Lebensräume zu verbessern und für eine ausgewogene Balance zwischen Wasserüberschuss und Wassermangel zu sorgen.

Nicht förderfähige Ausgaben

  • Gewässerneuanlagen durch Baggern

Antragsberechtigt

  • Privatpersonen
  • Öffentliche Einrichtungen
  • Gemeinnützige Organisationen
  • Interessenverbände und sonstige Vereine
  • Unternehmen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Umsetzungsreife der Maßnahme
  • Sicherung des Fortbestands der Maßnahme
  • Keine Neuanlagen von Gewässern durch Baggern

Beschreibung

Die Karl Kaus Stiftung für Tier und Natur unterstützt mit dem Fördertopf “Wasseroasen” bundesweit Maßnahmen zum dauerhaften oder temporären Rückhalt von Wasser in der Landschaft. Gefördert werden unter anderem die Ertüchtigung vorhandener Grabenstausysteme, die Anpassung bestehender Wassermanagementkonzepte sowie Wiedervernässungen ehemals nasser Lebensräume – idealerweise mit zeitweiligem Überstau. Auch kleinste Projekte können zum Zug kommen, wobei bei besonderer Begründung eine vollständige Finanzierung bis zu 100 % möglich ist. Ausgeschlossen bleiben Neuanlagen von Gewässern durch Baggern. Die Stiftung verfolgt das Ziel, durch den Aufbau oder die Verbesserung natürlicher Wasserspeicher die Biodiversität zu stärken, Lebensräume zu optimieren und eine ausgewogene Balance zwischen Wasserüberschuss und Wassermangel zu gewährleisten. Laufende Fördermöglichkeiten ermöglichen eine flexible Projektplanung.

Antragsberechtigt sind private Grundstückseigentümer:innen, Kommunen, Naturschutzverbände, gemeinnützige Organisationen, Vereine, Stiftungen sowie Unternehmen, die wasserrückhaltende oder wiedervernässende Vorhaben umsetzen möchten. Voraussetzung ist die Umsetzungsreife der geplanten Maßnahme sowie die Sicherstellung ihres dauerhaften Fortbestands. Mit Blick auf die ökologische Wirkung und langfristige Nachhaltigkeit achtet die Stiftung darauf, Fördervorhaben praxisnah und ressourcenschonend zu gestalten. Interessierte Projektträger:innen werden dazu eingeladen, Vorschläge individuell abzustimmen und die Förderquote entsprechend ihres Bedarfs zu planen. Die kontinuierliche Beratung durch die Stiftung soll gewähr­leisten, dass innovative Ansätze im Wassermanagement zur effektiven Landschaftsentwicklung beitragen und wertvolle Rückzugsräume für bedrohte Arten entstehen.

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