Zuschuss

Förderung der Stiftung Geistesfreiheit

Die Stiftung Geistesfreiheit fördert freigeistig-freihumanistische und naturwissenschaftlich-fortschrittliche Projekte, z.B. Jugendweihearbeit, Bildungspublikationen und Austauschprogramme. Anträge sind fortlaufend möglich.

Engagement für gesellschaftlichen Zusammenhalt/Demokratie Kinder und Jugendliche Bildung Bildung für nachhaltige Entwicklung Kultur

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist: Fortlaufend
Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Deutschland (bundesweit)
Projektdauer: laufend
Nur für gemeinnützige Organisationen

Förderziel

Förderung der freigeistig-freihumanistischen und naturwissenschaftlich-fortschrittlichen Bewegung auf wissenschaftlicher Grundlage, insbesondere Projekte zur Jugend- und Bildungsarbeit, Schulungskurse, freireligiöser Unterricht und Publikationen wie die Zeitschrift »Freier Blick«.

Förderfähige Ausgaben

  • Bildungs- und Schulungskurse
  • Publikationen und Materialien
  • Reise- und Unterkunftskosten für Austausch
  • Honorare für Referentinnen und Referenten
  • Mieten für Räumlichkeiten

Nicht förderfähige Ausgaben

  • Investitionen in Immobilien
  • Rückzahlung von Schulden
  • reine Werbung und Imagekampagnen

Antragsberechtigt

  • Gemeinnützige Organisationen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Satzungsgemäße Ausrichtung auf freigeistig-freihumanistische Bildung
  • Projekte ohne religiöse oder kommerzielle Zielsetzung
  • Deutscher Sitz des Projektträgers

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Projektbeschreibung
  2. Finanzierungsplan
  3. Vereins- oder Verbandssatzung
  4. Nachweis der Gemeinnützigkeit

Bewertungskriterien

  • Passung zum Stiftungszweck
  • Innovationsgehalt
  • Beteiligung junger Menschen
  • Nachhaltigkeit des Projekts

Beschreibung

Im Sommercamp der Jugendweihe Deutschland e.V. in Bitburg erlebten über 150 Jugendliche aus neun Landesverbänden einen bunten Mix aus Abenteuer, Kultur und Gemeinschaft. In Zeltdörfern im Grünen knüpften Teilnehmende erste internationale Freundschaften, während täglich Workshops zu den Themen Demokratie, Toleranz und Umweltschutz inhaltliche Impulse setzten. Bei der Bitburg-Rallye, Exkursionen nach Trier und Luxemburg sowie Wanderungen durch die Teufelsschlucht lernten alle Teilnehmenden Sehenswürdigkeiten und regionale Traditionen kennen – stets unterstützt von erfahrenen Kursleiter:innen und Helfer:innen. Sport- und Kreativangebote, vom Beachvolleyball-Turnier über Kletteraktionen bis zum Open-Air-Konzert auf der Zeltbühne, sorgten für Ausgleich, Spaß und unvergessliche gemeinsame Erlebnisse. Das Abendevent „Bitburger Nacht“ lud mit interkulturellen Showbeiträgen und Stockbrot am Lagerfeuer zum Feiern und zwanglosen Austausch ein.

Das Camp vermittelte in diesen neun Tagen spielerisch Werte wie Respekt, Solidarität und Mitbestimmung – auch über Sprachbarrieren hinweg, denn neben deutschen Jugendlichen waren erstmals junge Botschafter:innen aus Belarus und Frankreich dabei. Sprachcafés und Ländertage förderten den Dialog und zeigten, wie unterschiedlich kulturelle Herkünfte zu einem Miteinander bereichern. In Projekten zur klimafreundlichen Gestaltung von Zeltdorf und Essensversorgung erprobten die Teilnehmenden selbstwirksames Handeln. Beim abschließenden Outdoor-Abenteuer erhielten sie das Camp-Zertifikat als Anerkennung für Neugier, Teamgeist und Engagement. Die Rückmeldungen zeigten: Wer im Bitburger Sommercamp Gemeinschaft lebt, erweitert nicht nur seinen Horizont, sondern wird zu einer aktiven Persönlichkeit im zukunftsfähigen Miteinander. Weitere Informationen zum Sommercamp und anderen internationalen Begegnungen finden sich auf den Verbandsseiten.

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