Förderung für „Innovationshub Biotech4Proteins – Zellkultivierung und Präzisionsfermentation für neue Lebensmittel“
Bundesweite Förderung für einen interdisziplinären Innovationshub zur Entwicklung biotechnologisch hergestellter Lebensmittel anhand von Zellkultivierung und Präzisionsfermentation. Konzeptskizzen können bis 09.07.2026 eingereicht werden.
Entdecke dein Potenzial mit KI-Unterstützung
- Finde heraus, ob diese Förderung zu deinem Vorhaben passt
- Entwickle deinen Antrag gemeinsam mit KI
- Lass dich mit vielen weiteren passenden Förderungen matchen
Förderkriterien
Förderziel
Gefördert wird der Aufbau und Betrieb eines anwendungsorientierten, interdisziplinären Innovationshubs, in dem Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam Plattformtechnologien für Zellkultivierung und Präzisionsfermentation entwickeln, um biotechnologisch hergestellte Alternativen zu konventionellen Milch-, Fleisch- und Fischprodukten voranzutreiben und den Technologietransfer in die wirtschaftliche Anwendung zu sichern.
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Bildungseinrichtungen
- Existenzgründer/innen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Sitz oder Niederlassung in Deutschland
- Nachweis wissenschaftlich-technischer Expertise im Bereich Zellkultivierung oder Präzisionsfermentation
- Einbindung wirtschaftlicher Partner in das Konsortium
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektskizze (max. 3 Seiten)
- Antragsformular über easy-Online
- Vorhabenbeschreibung gemäß Rahmenbekanntmachung
- Layout-Vorlage für Skizze (DOCX)
Bewertungskriterien
- Forschungs- und Technologieinfrastruktur sowie Expertise der Einrichtung
- Beteiligung und Investitionshöhe privater Unternehmen
- Ambition und Messbarkeit der formulierten Meilensteine
- Struktur und Vernetzung des Innovationshubs
Beschreibung
Die ausgeschriebene Förderung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt unterstützt den Aufbau eines interdisziplinären Innovationshubs im Bereich Zellkultivierung und Präzisionsfermentation zur Herstellung neuartiger Lebensmittel. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung von Plattformtechnologien, die biotechnologisch hergestellte Alternativen zu konventionellen Milch-, Fleisch- und Fischprodukten ermöglichen. Gefördert werden Forschungsvorhaben, die auf die effiziente Rohstoffnutzung, Skalierbarkeit und Prozessstabilität abzielen sowie begleitende Maßnahmen zum Technologietransfer in die Wirtschaft. Hierzu zählen beispielsweise die Entwicklung stabiler Zellkultursysteme, modulare Produktionsprozesse, Echtzeit-Sensorik und Konzepte zur Mobilisierung privaten Kapitals. Für die Konzeptphase stehen Mittel für Einzelprojekte von bis zu 60.000 Euro bereit; in der anschließenden Umsetzungsphase können Konsortien insgesamt bis zu 15 Mio. Euro beantragen. Der Förderzeitraum erstreckt sich über sechs Jahre in zwei dreijährigen Abschnitten, wobei nach der Konzeptphase eine Zwischenbegutachtung erfolgt.
Teilnahmeberechtigt sind Konsortien aus führenden Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Existenzgründer:innen mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland, die wissenschaftlich-technische Expertise im Bereich Zellkultivierung oder Präzisionsfermentation nachweisen können und wirtschaftliche Partner einbinden. Die Auswahl erfolgt anhand der Forschungs- und Technologieinfrastruktur, der Höhe privater Investitionen, der Ambition und Messbarkeit der Meilensteine sowie der Struktur und Vernetzung des Innovationshubs. Projektskizzen (maximal drei Seiten) können bis zum 09.07.2026 über das elektronische Antragssystem easy-Online eingereicht werden. Einreichende erhalten innerhalb einer Woche Rückmeldung über die Aufnahme in die Konzeptphase, die planmäßig am 01.09.2026 beginnt. Der Aufruf bietet eine einmalige Gelegenheit, in Deutschland eine führende Rolle bei lebensmittelbiotechnologischen Innovationen einzunehmen und den Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte zu beschleunigen.
Bereit, deine Förderung zu sichern?
Registriere dich jetzt und lass dich von unserer KI durch den Antragsprozess begleiten – von der Eignungsprüfung bis zum fertigen Antrag.