Förderung von Ausbildungsverbünden
Zuschüsse für Netzwerke von Ausbildungsbetrieben in Niedersachsen zur gemeinsamen Organisation und Durchführung der Berufsausbildung. Anträge können fortlaufend gestellt werden, solange Fördermittel verfügbar sind.
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Förderkriterien
Förderziel
Stärkung der beruflichen Ausbildung in Niedersachsen durch Unterstützung von Zusammenschlüssen mehrerer Ausbildungsbetriebe, die gemeinsam Ausbildungsplätze koordinieren, Ressourcen bündeln und Auszubildende fachübergreifend betreuen.
Förderfähige Ausgaben
- Personal- und Koordinationskosten
- Sachkosten
- Externe Beratungsleistungen
Nicht förderfähige Ausgaben
- Investitionsgüter
- Immobilienkosten
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Bildungseinrichtungen
- Öffentliche Einrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Standort der beteiligten Partner in Niedersachsen
- Zusammenschluss von mindestens drei Ausbildungsbetrieben
- Nachweis eines gemeinsamen Ausbildungskonzepts
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Antragsformular
- Projektbeschreibung
- Finanzierungsplan
- Nachweis der beteiligten Unternehmen
Bewertungskriterien
- Qualität des Ausbildungskonzepts
- Innovationsgehalt der Verbundstruktur
- Nachweis des regionalen Bedarfs
Beschreibung
In Niedersachsen fördert das Programm die Bündelung von Ausbildungsaktivitäten durch Zuschüsse für Verbünde aus mindestens drei Ausbildungsbetrieben, Bildungseinrichtungen oder öffentlichen Trägern. Ziel ist die Stärkung der dualen Berufsausbildung im Land, indem gemeinsame Ausbildungskonzepte entwickelt, Ausbildungsplätze koordiniert und Ressourcen effizient eingesetzt werden. Die Förderung deckt Personal- und Koordinationskosten, Sachkosten sowie externe Beratungsleistungen ab; Investitionsgüter und Immobilienkosten sind ausgeschlossen. Berechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, gemeinnützige Organisationen sowie öffentliche und private Bildungsträger, sofern der Standort aller Partner in Niedersachsen liegt und ein umfassendes, fachübergreifendes Ausbildungskonzept vorgelegt wird. Anträge können fortlaufend gestellt werden, solange Mittel aus dem Topf des Niedersächsischen Kultusministeriums verfügbar sind.
Für die Auswahl spielen die Qualität und Innovationskraft der Verbundstruktur ebenso eine Rolle wie der regionale Fachkräftebedarf. Bewertet werden insbesondere die Struktur des Ausbildungskonzepts, der Innovationsgehalt der Zusammenarbeit sowie der Nachweis eines vorhandenen Ausbildungsbedarfs im Einzugsgebiet. Zur Antragstellung werden ein ausgefülltes Antragsformular, eine detaillierte Projektbeschreibung, ein Finanzierungsplan und der Nachweis aller beteiligten Unternehmen benötigt. Die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) begleitet im Auftrag des Landes die Prüfung und Abwicklung der Zuwendungen und unterstützt Antragstellende mit Beratung zum Verfahren. Durch die Förderung entsteht ein nachhaltiges Netzwerk, das Auszubildende breiter betreut und die Qualität sowie Attraktivität beruflicher Ausbildungswege in Niedersachsen langfristig erhöht.
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