Forschungsförderung der Stiftung set
Die Stiftung set fördert kleine und mittelgroße wissenschaftliche Projekte zur Verminderung, Vermeidung und Verbesserung von Tierversuchen (3R: Replace, Reduce, Refine) sowie wissenschaftliche Kommunikation und Aus- und Fortbildung mit 3R-Bezug.
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Förderkriterien
Förderziel
Förderung von Forschungsprojekten zur Entwicklung und Validierung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen, Unterstützung der wissenschaftlichen Kommunikation (Publikationen, Kongresse, Seminare) und Förderung von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Bereich 3R.
Förderfähige Ausgaben
- IST-Kosten (Personal- und Sachkosten)
Nicht förderfähige Ausgaben
- Investitionskosten
- Overhead
Antragsberechtigt
- Bildungseinrichtungen
- Unternehmen
- Öffentliche Einrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
Zuwendungsvoraussetzungen
- 3R-Relevanz: Entwicklung tierversuchsfreier Methoden oder Verminderung der Belastung von Versuchstieren
- Qualifikationen: Nachweisbare fachliche und wissenschaftliche Qualifikation der Antragstellenden
- Ressourcen: Verfügbarkeit notwendiger Laboreinrichtungen und personeller Kapazitäten
Bewertungskriterien
- 3R-Relevanz
- Qualifikationen des Antragstellers
- Verfügbarkeit notwendiger Ressourcen
Beschreibung
Die Forschungsförderung der Stiftung set unterstützt bundesweit kleine und mittelgroße wissenschaftliche Vorhaben, die auf den Prinzipien der 3R (Replace, Reduce, Refine) basieren und gezielt zur Verminderung, Vermeidung oder Verbesserung von Tierversuchen beitragen. Berechtigt sind Bildungseinrichtungen, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen sowie gemeinnützige Organisationen. Gefördert werden Forschungsvorhaben zur Entwicklung und Validierung tierversuchsfreier Methoden, ebenso wie Projekte zur Verbesserung bestehender Alternativverfahren. Zusätzlich fördert die Stiftung die wissenschaftliche Kommunikation durch Publikationen, Kongresse, Seminare und unterstützt Aus- und Fortbildungsmaßnahmen mit 3R-Bezug. Der Fokus liegt auf praxisnahen Lösungen, die in industriellen und universitären Laboren umsetzbar sind und einen konkreten Mehrwert für Tier- und Umweltschutz bieten.
Förderart: Zuschuss bis zu 300.000 € pro Projekt für IST-Kosten (Personal- und Sachmittel). Investitionskosten und Overhead sind ausgeschlossen. Eine Antragstellung ist jederzeit möglich. Voraussetzung für eine positive Begutachtung durch den Wissenschaftlichen Beirat sind die nachweisbare fachliche Qualifikation der Antragstellenden, die Verfügbarkeit notwendiger Laboreinrichtungen und personeller Kapazitäten sowie eine klare 3R-Relevanz des Forschungsvorhabens. Bewertungskriterien umfassen die Qualität des methodischen Ansatzes, die Innovationshöhe der Ersatz- oder Ergänzungsmethoden und das Umsetzungspotenzial im wissenschaftlichen und regulatorischen Umfeld. Mit einer unkomplizierten, pragmatischen Förderpraxis fördert die Stiftung set interdisziplinäre Kooperationen und trägt dazu bei, Alternativmethoden nachhaltig in Forschung und Lehre zu verankern.
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