Globales Lernen für junge Menschen im ländlichen Raum (RV2026)
Förderprogramm der EU über finep zur Unterstützung gemeinnütziger Organisationen in Deutschland bei Bildungsprojekten für junge Menschen (15–30 Jahre) im ländlichen Raum mit Schwerpunkt Bodenschutz. Infoveranstaltung am 12.05.2026, Anträge bis 07.07.2026, 17:00 Uhr.
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Förderkriterien
Förderziel
Förderung von entwicklungspolitischen Bildungsprojekten im ländlichen Raum, die junge Menschen befähigen, globale Zusammenhänge von Bodenschutz, gerechter Verteilung von Bodenressourcen und globaler Gerechtigkeit zu verstehen und aktiv zu werden.
Förderfähige Ausgaben
- Honorarkosten
- Personalkosten
- Sachkosten
Nicht förderfähige Ausgaben
- Fahrzeuge
- Gebäude
- Büromiete und Nebenkosten
- Steuern (ausgenommen nachweislich nicht erhobene MwSt)
- Rücklagen und Zinszahlungen
- Mehr anzeigen
Antragsberechtigt
- Gemeinnützige Organisationen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Sitz in Deutschland
- Maximal zehn bezahlte Vollzeitstellen
- Gemeinnütziger zivilgesellschaftlicher Status
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Annex A – Projektantrag
- Annex B – Ausgaben- und Finanzplan
- Annex C – Erklärung von Drittparteien
- Annex D – Erklärung über den Nicht-Erhalt anderer EU-Förderungen
- Nachweis über Rechtsstatus der Organisation
- Nachweis über Gemeinnützigkeit
Bewertungskriterien
- Muss-Kriterien Bodenschutz und globale Zusammenhänge
- Einbindung junger Menschen
- Öffentlichkeitsarbeit und Medienansprache
- Innovative Formate
- Berücksichtigung der Geschlechterperspektive
Beschreibung
Das Förderprogramm „Globales Lernen für junge Menschen im ländlichen Raum (RV2026)“ richtet sich an gemeinnützige zivilgesellschaftliche Organisationen mit Sitz in Deutschland und bis zu zehn Vollzeitstellen. Ziel ist die Unterstützung von Bildungsprojekten für 15- bis 30-Jährige in ländlichen Räumen, die Bodenschutz, gerechte Verteilung von Bodenressourcen und globale Gerechtigkeit aufgreifen. Im Mittelpunkt steht non-formale Bildungs-, Kampagnen- und Sensibilisierungsarbeit nach den Prinzipien des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Gefördert werden interaktive Formate wie Workshops, Ausstellungen, digitale Aktionen, Dialogveranstaltungen oder Social-Media-Kampagnen mit kostenfreiem Zugang und breiter Öffentlichkeitswirksamkeit. Besondere Berücksichtigung finden Projekte mit geschlechtergerechter Perspektive, aktiver Einbindung junger Menschen in Planung und Umsetzung, innovativen Ansätzen und gezielter Medienansprache.
Die Fördersumme beträgt 7.000 bis 9.000 Euro pro Projekt und deckt 90 % der förderfähigen Gesamtkosten. Die Laufzeit ist auf sechs bis zehn Monate begrenzt, mit Projektstart frühestens ab dem 1. Oktober 2026 und maximalem Abschluss bis zum 31. Juli 2027. Anträge sind in einer einstufigen Bewerbung aus Annex A bis D, Ausgaben- und Finanzplan sowie Nachweisen zu Rechtsstatus und Gemeinnützigkeit bis zum 7. Juli 2026, 17 Uhr, einzureichen. Ausschlusskriterien umfassen bereits laufende Projekte, technische Anschaffungen, Kernaufgaben von Organisationen sowie doppelte EU-Förderungen durch DEAR-Calls. Ein Expert:innen-Gremium bewertet nach Muss-Kriterien zu Bodenschutz und globalen Zusammenhängen sowie Kann-Kriterien zu Teilhabe, Öffentlichkeitsarbeit und innovativen Formaten. Ergänzend erhalten erfolgreiche Antragsteller:innen methodische Begleitung durch trainingsbasierte Angebote der Initiative Rural Voices 2030.
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