Zuschuss

MOE Fellowship – Fellowships für Hochschulabsolventinnen und -absolventen aus Mittel- und Osteuropa

Stipendienprogramm der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für Masterabsolventinnen und -absolventen aus Mittel- und Osteuropa zur Weiterqualifikation in umweltrelevanten Themen. Laufzeit 6–12 Monate, Bewerbung jährlich bis 05.03. und 05.09.

Umwelt-/Naturschutz Wissenschaft Bildung

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Förderkriterien

Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Deutschland (bundesweit)
Fördersumme: 1.450 € pro Monat
Projektdauer: 6-12 Monate

Förderziel

Weiterqualifikation von Hochschulabsolventinnen und -absolventen aus Mittel- und Osteuropa in umweltrelevanten Themen, Förderung des Wissenstransfers in Wissenschaft, Verwaltung und Praxis sowie internationale Netzwerkbildung zwischen Umweltexpertinnen und -experten.

Förderfähige Ausgaben

  • Monatliches Stipendium (1.450 €)
  • Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung
  • Deutsch-Intensivkurs in Osnabrück

Antragsberechtigt

  • Privatpersonen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Master-/Magister-/Diplomstudium vor maximal fünf Jahren überdurchschnittlich abgeschlossen
  • Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in einem der MOE-Länder
  • Vorschlag für ein umweltrelevantes und praxisnahes Forschungsthema
  • Ausreichende Deutschkenntnisse zum Nachweis bei Beginn des Aufenthalts
  • Promotionsvorhaben darf erst nach Fellowship abgeschlossen werden

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Online-Antrag
  2. Projektvorschlag
  3. Abschlusszeugnis
  4. Nachweis der Deutschkenntnisse
  5. Lebenslauf

Bewertungskriterien

  • Innovation und Praxisrelevanz des Themas
  • Umweltrelevanz
  • Überdurchschnittliche Studienleistungen

Beschreibung

Das MOE Fellowship der Deutschen Bundesstiftung Umwelt bietet Masterabsolvent:innen und Diplomierte aus Mittel- und Osteuropa die Möglichkeit einer sechs- bis zwölfmonatigen Spezialisierung in umweltrelevanten Themen. Förderberechtigt sind Hochschulabsolvent:innen aller Fachrichtungen mit einem Abschluss, der nicht länger als fünf Jahre zurückliegt; auch Promovierende können einsteigen, sofern ihr Promotionsvorhaben nach der Förderperiode beginnt. Die Auswahl basiert auf überdurchschnittlichen Studienleistungen, der Praxis- und Innovationsrelevanz des Forschungsthemas sowie dem Umweltbezug. Ein detaillierter Projektvorschlag, Nachweise über Deutschkenntnisse sowie Abschlusszeugnis und Lebenslauf gehören zum Bewerbungsumfang. Anträge werden jeweils zum 5. März und 5. September online entgegengenommen.

Teilnehmende erhalten ein monatliches Stipendium von 1.450 €, eine Vollversicherung (Kranken-, Unfall- und Haftpflicht) sowie einen mehrwöchigen Deutsch-Intensivkurs in Osnabrück. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung bei der Vermittlung einer Gastinstitution in Deutschland – von Universitäten über Forschungseinrichtungen bis hin zu NGOs oder Fachbehörden. Netzwerkangebote, wie themenbezogene Seminare, Teilnahme an Veranstaltungen der DBU sowie der Austausch mit Alumni auf der digitalen Plattform Stipnet, fördern die internationale Kooperation und den Wissenstransfer in Wissenschaft, Verwaltung und Praxis. Das Programm ist bundesweit ausgerichtet und zielt auf den Aufbau nachhaltiger Partnerschaften zwischen jungen Umweltexpert:innen aus den MOE-Ländern und deutschen Akteur:innen ab.

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