Zuschuss

Nutzung erneuerbarer Energien und Vermeidung von Kohlendioxidemissionen durch Biomasseheizwerke und zugehörige Wärmenetze (BioWärme Bayern)

Förderung von Biomasseheizwerken und zugehörigen Wärmenetzen in Bayern zur Nutzung erneuerbarer Energien und Vermeidung von CO₂-Emissionen.

Energieeffizienz & Erneuerbare Energien Klimaschutz Umwelt-/Naturschutz Infrastruktur

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist: Fortlaufend
Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Bayern
Unternehmensgröße: KMU

Förderziel

Das Programm unterstützt den Bau, die Erweiterung und die Umrüstung von Biomasseheizwerken sowie den Ausbau der zugehörigen Wärmenetze in Bayern, um erneuerbare Energien zu nutzen und Kohlendioxidemissionen zu reduzieren.

Förderfähige Ausgaben

  • Investitionskosten für den Bau oder die Erweiterung von Biomasseheizwerken
  • Baumaßnahmen für Wärmenetze
  • Planungs- und Gutachterkosten

Nicht förderfähige Ausgaben

  • Laufende Betriebskosten
  • Rückwirkende Kosten

Antragsberechtigt

  • Unternehmen
  • Öffentliche Einrichtungen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Standort des Projekts in Bayern
  • Nachweis einer CO₂-Einsparung gegenüber fossilen Referenzanlagen
  • Verwendung von Biomasse nach Nachhaltigkeitsrichtlinien

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Vollständig ausgefülltes Antragsformular
  2. Projektbeschreibung mit technischem Konzept
  3. Wirtschaftlichkeitsberechnung
  4. Nachweis der Biomassenachhaltigkeit

Bewertungskriterien

  • CO₂-Einsparungspotenzial
  • Wirtschaftlichkeit des Anlagenbetriebs
  • Innovations- und Nachhaltigkeitsaspekte

Beschreibung

Das Programm fördert den Ausbau und die Modernisierung von Biomasseheizwerken sowie den Aufbau zugehöriger Wärmenetze in Bayern, um erneuerbare Energien zu nutzen und CO₂-Emissionen messbar zu reduzieren. Öffentliche Einrichtungen und Unternehmen erhalten einen investiven Zuschuss für die Errichtung, Erweiterung oder Umrüstung von Biomasseheizwerken, wobei ausschließlich nachhaltige Biomasse nach definierten Richtlinien eingesetzt werden darf. Bewertet werden neben dem CO₂-Einsparungspotenzial insbesondere die Wirtschaftlichkeit des Anlagenbetriebs sowie Innovations- und Nachhaltigkeitsaspekte. Damit leistet das Förderangebot einen wichtigen Beitrag zu Energieeffizienz, Klimaschutz und zukunftsfähiger Infrastruktur in der Region.

Interessierte Betreiber:innen kommunaler oder gewerblicher Anlagen, darunter Energieversorgungsunternehmen und kleine sowie mittlere Unternehmen, profitieren von einem transparenten Antragsverfahren mit fortlaufender Einreichungsmöglichkeit. Förderfähige Ausgaben umfassen Investitionskosten für neue oder erweiterte Heizwerke, Baumaßnahmen für Wärmenetze ebenso wie erforderliche Planungs- und Gutachterkosten. Unerstattet bleiben laufende Betriebskosten oder rückwirkend entstandene Aufwendungen. Zur Antragstellung sind ein vollständig ausgefülltes Formular, eine technische Projektbeschreibung, eine Wirtschaftlichkeitsberechnung sowie der Nachweis der Biomassenachhaltigkeit vorzulegen. Die Zuwendung erfolgt durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie in Zusammenarbeit mit dem Technologie- und Förderzentrum (TFZ).

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