Projektförderung Soziales (Rudolf Augstein Stiftung)
Förderung sozialer Modellvorhaben zur Verbesserung der Lebensperspektiven benachteiligter Kinder und Jugendlicher in Deutschland. Anträge können jederzeit eingereicht werden.
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Förderkriterien
Förderziel
Die Rudolf Augstein Stiftung möchte die Lebensperspektiven benachteiligter Kinder und Jugendlicher verbessern, ihre Potenziale unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozioökonomischem Hintergrund fördern und sie beim Übergang von der Schule in den Beruf sowie in Integrationsprozessen nachhaltig begleiten.
Nicht förderfähige Ausgaben
- Bau- und Sanierungsvorhaben
- Anschaffung von Gegenständen
- Erstellung und Verbreitung von Lernmaterialien und Büchern
- Projektwochen und Ferienprojekte
- Reisen und Ausflüge
- Mehr anzeigen
Antragsberechtigt
- Gemeinnützige Organisationen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Gemeinnützige Initiative
- Projekt richtet sich an benachteiligte Kinder und Jugendliche
- Projektstandort in Deutschland
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektskizze (max. 1 Seite)
- Vollständiger Förderantrag über digitales Formular
- Übersicht zu Inhalten und Zielen
- Finanzierungsplan
Bewertungskriterien
- Passung mit den Schwerpunktthemen "Übergang Schule-Beruf" und "Integration"
- Bedeutung der Initiative für das Kindeswohl
- Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des Ansatzes
- Modellcharakter des Projekts
- Potenzial, strukturelle Veränderungen zu befördern
- Längerfristige Begleitung der Kinder und Jugendlichen
- Expertise und Erfahrung der Antragstellenden
- Einbindung der Betroffenen in Entscheidungsprozesse
- Gendergerechtigkeit bzw. Empowerment von Mädchen und jungen Frauen
Beschreibung
Die Rudolf Augstein Stiftung fördert bundesweit gemeinnützige Initiativen, die Modellvorhaben zur Verbesserung der Lebensperspektiven benachteiligter Kinder und Jugendlicher umsetzen. Gefördert werden Projekte, die jungen Menschen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozioökonomischem Hintergrund – Selbsthilfekompetenzen vermitteln, sie längerfristig begleiten und insbesondere den Übergang von der Schule in den Beruf stärken oder Integrationsprozesse voranbringen. Im Mittelpunkt stehen Vorhaben mit Modellcharakter, die eine nachhaltige Wirkung erzielen, strukturelle Veränderungen anstoßen und Betroffene aktiv in Entscheidungsprozesse einbinden. Die Stiftung bewertet Anträge nach Kriterien wie Wirksamkeit, Bedeutung für das Kindeswohl, Expertise der Antragstellenden sowie Gendergerechtigkeit und Empowerment von Mädchen und jungen Frauen. Eine kontinuierliche, individuelle Begleitung der Teilnehmenden ist ebenso förderrelevant wie das Potenzial, ausgezeichnete Ansätze zu transferieren und dauerhaft zu verankern.
Anträge können jederzeit und ungebunden an Fristen eingereicht werden. Förderberechtigt sind ausschließlich als gemeinnützig anerkannte Organisationen mit Projekten in Deutschland, die sich gezielt an benachteiligte Kinder und Jugendliche richten. Ausgeschlossen sind unter anderem Bau- und Sanierungsvorhaben, die Herstellung und Verbreitung von Lernmaterialien, Reisen, Studien oder Projekte im Ausland. Im Rahmen der Antragstellung sind eine einseitige Projektskizze, ein ausführlicher Förderantrag über das digitale Formular, eine Inhalts- und Zielübersicht sowie ein Finanzierungsplan vorzulegen. Nach Eingang werden die Vorhaben in der Regel binnen zwölf Wochen geprüft. Die Rudolf Augstein Stiftung bietet vorab Antragsberatungen an, um die Förderfähigkeit zu klären und den Prozess transparent zu gestalten.
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