Zuschuss

Silvia-Tennenbaum-Stipendium (Writer-in-Residence-Programm)

Stipendium der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung für Autorinnen, Kritiker und Künstlerinnen zur Umsetzung neuer Projekte zu Antisemitismus, Erinnerungskultur und Demokratie. Bewerbungen bis 30.06.2026 möglich.

Kultur Bildung

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist:
30.06.2026 Noch 8 Tage
Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Deutschland (bundesweit)
Fördersumme: 2.000 € monatlich für sechs Monate und 2.500 € Mietzuschuss für drei Monate
Projektstart ab: 01.01.2027
Projektdauer: 6 Monate

Förderziel

Das Silvia-Tennenbaum-Stipendium ermöglicht Autorinnen, Kritikern und Künstlerinnen, die sich inhaltlich mit Antisemitismus, Erinnerungskultur und Demokratie beschäftigen, ein konkretes Projekt umzusetzen und am kulturellen Austausch in Frankfurt teilzunehmen.

Förderfähige Ausgaben

  • Monatliche Zuwendung
  • Mietzuschuss

Antragsberechtigt

  • Privatpersonen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Europäische Staatsangehörigkeit
  • Sehr gute Deutschkenntnisse
  • Praxis im Schreiben
  • Inhaltlicher Bezug zu Antisemitismus, Erinnerungskultur und Demokratie

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Lebenslauf
  2. Projektskizze
  3. Publikationsliste

Bewertungskriterien

  • Relevanz
  • Originalität
  • Strahlkraft

Beschreibung

Das Silvia-Tennenbaum-Stipendium der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung richtet sich an Autor:innen, Kritiker:innen und Künstler:innen mit schriftlicher Praxis, die ein innovatives Projekt zu den Themen Antisemitismus, Erinnerungskultur und Demokratie realisieren möchten. Im Rahmen des sechsmonatigen Writer-in-Residence-Programms steht den Stipendiat:innen eine monatliche Zuwendung von 2.000 € zur Verfügung, ergänzt um einen Mietzuschuss von 2.500 € für drei Monate. Ein Teil der Förderdauer wird in Frankfurt am Main verbracht, wo die Teilnehmenden an internen und öffentlichen Veranstaltungen der Stiftung sowie an Austauschformaten mit lokalen Initiativen teilnehmen. Durch diesen kulturellen Dialog wird die inhaltliche Arbeit um wertvolle Impulse bereichert und ein nachhaltiges Netzwerk ausgebaut.

Förderberechtigt sind europäische Privatpersonen mit sehr guten Deutschkenntnissen und einschlägiger Schreiberfahrung, deren Projekt einen klaren Bezug zu den genannten Themenfeldern aufweist. Die Jury beurteilt die eingereichten Konzepte nach Relevanz, Originalität und Strahlkraft. Zur Bewerbung sind ein Lebenslauf, eine Projektskizze und eine Publikationsliste einzureichen. Interessierte senden ihre Unterlagen bis zum 30.06.2026 per E-Mail ein. Die Entscheidung erfolgt im September 2026, der Projektbeginn kann flexibel ab dem 01.01.2027 gewählt werden. Mit dieser Förderung fördert die Stiftung inhaltlich fundierte künstlerische und literarische Arbeiten, die zu einer reflektierten Erinnerungskultur und zur Stärkung demokratischer Werte beitragen.

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