WE-Heraeus-Physikschulen
Förderung von Physikschulen zu jungen Forschungsgebieten (i.d.R. mind. fünf Tage) für fortgeschrittene Studierende, Doktorand:innen und Postdocs; Anträge für Physikschulen außerhalb des Physikzentrums Bad Honnef zweimal jährlich (Frühjahr/Herbst) möglich.
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Förderkriterien
Förderziel
Förderung von ein- bis zweiwöchigen internationalen Physikschulen zu aktuellen, meist noch lehrbuchfreien Forschungsgebieten als Ergänzung zum Hochschulvorlesungsangebot. Die Veranstaltungen ermöglichen fortgeschrittenen Studierenden, Doktorand:innen und Postdocs den intensiven fachlichen Austausch mit ausgewiesenen Expert:innen.
Förderfähige Ausgaben
- Unterkunftskosten für wissenschaftliche Leiter:innen und Referent:innen
- Reisekostenzuschüsse für Referent:innen
- Finanzierung von Posterpreisen
Nicht förderfähige Ausgaben
- Vortragshonorare
- Reisekosten der teilnehmenden Studierenden
Antragsberechtigt
- Bildungseinrichtungen
- Privatpersonen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Antragstellung durch Wissenschaftler:in (Studierende, Doktorand:in oder Postdoc)
- Thema muss ein junges Forschungsgebiet ohne etablierte Lehrbücher abdecken
- Dauer der Physikschule mindestens fünf Tage
- Substanzielle Einbindung der deutschen Fachcommunity
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Antrag mit Titel der Schule, Veranstaltungsort, Termin und Dauer
- Lebensläufe der wissenschaftlichen Leiter:innen
- Programmentwurf (Stundenplan, Vortragsliste)
- Begründung und wissenschaftlicher Hintergrund
- Detaillierte Kostenaufstellung
Bewertungskriterien
- Didaktische Qualität und Kontinuität der Referent:innen
- Innovationsgehalt des gewählten Forschungsgebiets
- Anteil weiblicher Sprecher:innen und Teilnehmender
- Substanzielle Einbindung der deutschen Community
Beschreibung
Die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung unterstützt deutschlandweit ein- bis zweiwöchige Physikschulen, die sich auf hochaktuelle, meist noch lehrbuchfreie Forschungsfelder konzentrieren. Diese Veranstaltungen bieten fortgeschrittenen Studierenden, Doktorand:innen und Postdocs die Möglichkeit, in einer interdisziplinären Umgebung mit ausgewiesenen Expert:innen in intensiven fachlichen Austausch zu treten. Typischerweise nehmen 50 bis 80 Teilnehmende an den Physikschulen teil, die mindestens fünf Tage dauern. Die Träger der Förderung sind gemeinnützige Bildungseinrichtungen oder Privatpersonen, wobei eine substanzielle Einbindung der deutschen Fachcommunity vorausgesetzt wird. Die Stiftung gewährt Zuschüsse für Unterkunftskosten der wissenschaftlichen Leiter:innen und Referent:innen, Reisekostenzuschüsse der Vortragenden sowie finanzielle Mittel für Posterpreise, während Vortragshonorare und Reisekosten der Teilnehmenden nicht gefördert werden.
Förderanträge können zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst eingereicht werden. Verantwortlich für die Antragstellung sind Wissenschaftler:innen (Studierende, Doktorand:innen oder Postdocs), die ein junges Forschungsgebiet mit didaktisch hochwertigem Konzept präsentieren. Das Antragsdossier umfasst den Titel der Physikschule, Veranstaltungsort, Termin und Dauer, Kurzlebensläufe der wissenschaftlichen Leitung, einen detaillierten Programmentwurf sowie eine Begründung mit wissenschaftlichem Hintergrund und eine Kostenaufstellung. Bewertungskriterien sind insbesondere die Kontinuität und Qualität der Referent:innen, Innovationsgehalt des Themas, der Anteil weiblicher Sprecher:innen und Teilnehmender sowie die Einbindung der deutschen Fachcommunity. Interessierte Antragstellende erhalten weiterführende Richtlinien und Fristinformationen auf der Website der Stiftung.
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