Oberst Schöttler Versehrten-Stiftung
Über den Fördergeber
Die Oberst Schöttler Versehrten-Stiftung (OSVS) ist eine private Stiftung mit Sitz in Kaiserslautern. Sie wurde 2007 durch Oberst d.R. Dr. Horst Schöttler als Reaktion auf Anschläge auf Bundeswehr-Soldaten in Kabul gegründet. Die Stiftung unterstützt einsatzgeschädigte Soldatinnen und Soldaten sowie ihre Hinterbliebenen durch finanzielle Zuschüsse, medizinische Betreuung und gesellschaftliche Begleitung. Seit 2020 wurden auch Feuerwehrangehörige, THW-Helfer und Rettungskräfte in den Förderkreis aufgenommen. Schirmherr ist Alt-Bundespräsident Joachim Gauck.
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Mission & Vision
Die Hilfe der Stiftung setzt da an, wo der Staat nicht mehr zahlt. Ziel ist eine unbürokratische und schnelle Unterstützung – in der Regel innerhalb von 14 Tagen – für körperlich und seelisch Versehrte sowie ihre Familien. Mindestens 70 % der Mittel fließen direkt in Hilfsmaßnahmen; 2019 lagen die Projektausgaben bei über 90 %.
Zielgruppen
Gefördert werden einsatzgeschädigte Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, Feuerwehrangehörige, THW-Helfer, Katastrophenschutzkräfte sowie Hinterbliebene (Ehepartner, Kinder, Familienangehörige). Die Stiftung ist bundesweit tätig. Unterstützt werden u.a. PTBS-Behandlungen, behindertengerechte Kfz-Umbauten, Therapiehunde, Rechtsberatung, Krankenkassenbeiträge und Bestattungskosten.